Förder- und Kulturverein Schloss Söldenau e.V.

Geschichte aktiv fördern.

Ziele des Vereins.

Der Förder- und Kulturverein Schloss Söldenau e.V. wurde im November 2017 gegründet. Die Gründungsmitglieder haben sich dabei die Aufgabe gestellt, eine bedeutende Schlossanlage Ostbayerns für die Nachwelt zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dies inkludiert die nachfolgenden Zielsetzungen:

  • Förderung von Maßnahmen des Denkmalschutzes
  • Erhalt und Ausweitung des öffentlichen Zugangs
  • Schaffung von (barrierefreien) Veranstaltungsräumlichkeiten für Vorträge, Ausstellungen, etc.
  • Steigerung der Bekanntheit der historischen Bedeutung

Download: Vereinssatzung

Potenzial von Schloss Söldenau

Ziel des Vereins ist mitunter die Schaffung von Räumlichkeiten für kulturelle Veranstaltungen. Schloss Söldenau soll damit wieder ein Mittelpunkt für den Ortsteil Söldenau und darüber hinaus für die gesamte Gemeinde werden. Söldenau ist eine im Kern mittelalterliche Burganlage, die im 16. Jahrhundert in ein Renaissance-Schloss umgewandelt wurde. Durch den großen Umbau 1798/99 verlor Söldenau seinen herrschaftlichen Charakter und wurde fast zwei Jahrhunderte lang als Brauerei verwendet. Die Vorbesitzer haben die Brauerei-Anlagen verkauft, sodass große Teile des Westflügels heute leer stehen. Der Ost- und der Südflügel haben in ihrer Raumaufteilung zum Großteil die ursprüngliche Gestalt der Renaissance behalten, wenn auch der frühere Glanz dauerhaft verloren gegangen ist. Dennoch besteht die Möglichkeit, das Schloss durch den heutigen großen Saal, das ehemalige Sudhaus der Brauerei, wieder zu erschließen.

Die beiden in der Gemeinde Ortenburg befindlichen Schlösser Söldenau und Ortenburg sollen ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis pflegen. Das Renaissance-Schloss Ortenburg besitzt eine umfangreiche, traditionelle Ausstattung. Es bietet die Möglichkeit, sowohl in den historischen Sälen Veranstaltungen durchzuführen, als auch die zugehörige Schlosswiese für OpenAir-Konzerte zu verwenden. Söldenau hingegen besitzt das Potenzial, moderne Veranstaltungsräume für öffentliche Veranstaltungen, wie z. B. Vorträge, Ausstellungen, etc., bereitzustellen. Zwei der drei Geschosse könnten vollständig barrierefrei erschlossen werden.

Zweite Vorführung von 'Die Schöne und das Biest' des Musicalvereins Jägerwirth vom 08.07.2017; Foto: Doris Wild-Weitlaner

Bedeutung von Schloss Söldenau

Nachdem Schloss Söldenau fast 200 Jahre ein Brauereibetrieb war, wurde dieser in den 1990ern geschlossen. Es folgte ein fast zwei Jahrzehnte andauernder Dornröschenschlaf. Nun soll die einstige Bedeutung des Schlosses wiederentdeckt und aufbereitet dargestellt werden.

Das Schloss lag einst an bedeutenden Handelswegen. Der wichtigste ist hierbei der Donauweg, der von Regensburg kommend bis nach Wien reichte. Auf diesem Weg wurde seit dem 11. Jahrhundert Getreide, Wein und im Hochmittelalter Salz gehandelt. Da der direkte Weg nach Passau durch die Donauleite versperrt war, führte der Weg von Vilshofen kommend das Wolfachtal hinauf und über Ortenburg und Fürstenzell nach Schärding. Erst in Fürstenzell konnten Waren auf dem Landweg wiederum Passau erreichen. Der Weg zwischen Vilshofen und Schärding stellte somit nicht nur ein Teilstück des Donauweges, sondern auch eine Verbindung zwischen dem Donau- und dem Inn-Salzach-Handel dar. Dieser Weg führte direkt am Schloss vorbei, zweifelsohne diente es zu dessen Kontrolle.

Ein weiterer bedeutender Handelsweg war der im 14. Jahrhundert auftretende Ochsenweg. Auf diesem wurden Grauochsen aus Ungarn in süddeutsche Städte getrieben, um dort verkauft zu werden. Ein Teilstück dieses Weges führte seitlich versetzt parallel zum Donauweg auch in diese Gegend. Er kam von Schärding, kreuzte bei Afham die Wolfach, und führte weiter bis Niederpöring. Somit passierte dieser Weg auch die Herrschaft Söldenau, deren Mittelpunkt das Schloss bildete. Es gibt die These, dass Söldenau und Ortenburg, wie auch das benachbarte Aidenbach, eine Raststation auf diesem Weg waren. Noch gibt es hierfür aber keinerlei Beweise.

Das Schloss hatte entlang beider Wege somit eine bedeutende Kontrollfunktion. Neben dem Schutz der Handelswege war es zugleich eine Aufgabe, die Wolfachübergänge zu kontrollieren. So stiftete Schweiker I. die Wolfach-Brücke nahe Vilshofen, um Reisenden einen gesicherten Überweg bereitzustellen. Die Herrschaft Söldenau scheint somit bis vor die Tore Vilshofens herangereicht zu haben.

Schematische Darstellung des Verlaufs des Donau- und Ochsenwegs; Bild: Stefan Wild

Bereits früh war Söldenau ein wichtiger Adelssitz in Ostbayern. Gegründet von den Edelfreien von Kamm-Mühlham, liegen uns aus dieser Zeit keine Nachrichten über die Burganlage vor. Auch unter ihren direkten Nachfolgern als Burgeigner, dem durch ihren Reichtum bekannten Rittergeschlecht der Tuschl, haben wir keine Kenntnisse über den Zustand der Burg.

Nachdem im 15. Jahrhundert das Schloss nach mehreren Verkäufen an die Aichberger zu Moos gelangt war, begann eine erste Blütezeit. Ein Zweig des Geschlechtes saß bis zum Aussterben nun stets auf Söldenau. Unter den Aichbergern gab es einen ersten bekannten Ausbau der Anlage. Genaues ist hierzu bedauerlicherweise nicht überliefert, jedoch werden die Brüder Georg II. und Lienhard von Aichberg von Bischof Leonhard von Passau in ihre Rechte für die St. Georgs-Kapelle, die Schlosskapelle, im Jahre 1442 eingesetzt.

Bis zum Erbfall 1511 liegen keine weiteren Erkenntnisse zu Söldenau vor. Im Jahre 1511 starb das Geschlecht der Aichberger aus, eine der Erben war die benachbarte Familie der Grafen zu Ortenburg. Dieser Erbfall stellte für das Schloss eine besondere Aufwertung dar. Einerseits wurde Söldenau Sitz und später Residenz der älteren Linie des Hauses Ortenburg. Zugleich pflegte diese Linie ab 1520 engste Beziehungen nach Italien. Söhne des Grafenhauses hatten fortan Italien und die berühmtesten Schlossbauten Norditaliens zu besichtigen. Dies sollte rasch Auswirkungen haben.

Höchstwahrscheinlich kam es unter Graf Alexander von Ortenburg vor 1546 zum Umbau des Schlosses im Stile der Renaissance. Auf einem Bild seines Sohnes Ulrich III. aus dem Jahre 1561, das sich heute in der fürstlich-liechtstein’schen Kunstsammlung befindet, ist diese Anlage teilweise ersichtlich. Anhand Bayerns ältester maßstabsgetreuer Karte von 1564 und späterer Ansichten des Grafen Friedrich Casimirs aus der Zeit um 1620 ist bekannt, dass es sich um eine quadratische Vierflügel-Anlage mit vier Türmen, einer Ringmauer zum Schutz und zwei zugehörigen Gärten im Süden und Osten handelte. Gerade da das Schlossgebäude noch von einer Ringmauer umgeben war und die Gärten außerhalb lagen, ist ein hohes Alter der Anlage anzunehmen. Möglicherweise zählt Söldenau neben der Stadtresidenz in Landshut zu den ältesten Renaissancebauten nördlich der Alpen.

Mit dem Aussterben der älteren Linie des Hauses Ortenburg (1652) bzw. der Konzentration der Familie auf das benachbarte Residenzschloss Ortenburg (ab 1616) ging der Schlossbau bedauerlicherweise in Verfall über. Die gräfliche Familie setzte fortan gräfliche Pfleger für die Herrschaft ein. 1798/99 kam es letztendlich zu einem großen Umbau des Schlossgebäudes zu einer Brauerei. Zuvor befand sich diese jahrhundertelang in einem Vorgebäude im äußeren Schlosshof. Mit dem Umbau 1798/99 wurde die Anlage ihrem Glanz beraubt.

Wappen der ansässigen Adelsgeschlechter

Bereits unter den Grafen von Ortenburg wurde vor 1546 im äußeren Schlosshof eine Brauerei errichtet. Diese entwickelte sich von einer Brauerei für den Eigenverbrauch bzw. der Belieferung der Hoftaverne hin zu einem adeligen Wirtschaftsbetrieb mit Produktion für den Verkauf.

Die Brauerei Söldenau wurde gemeinsam mit der gräflichen Brauerei am Marktplatz in Ortenburg betrieben. Obwohl Söldenau eine bayerische Herrschaft war und damit der bayerischen Gesetzgebung unterstand, wurde damit das Weißbiermonopol der Wittelsbacher erfolgreich umgangen. So wurde in Söldenau spätestens 1599 Weißbier gebraut. Möglicherweise erhielten die Ortenburger durch die Ehe Graf Ulrichs III. mit Katharina von Degenberg 1558 Zugang zu den Kenntnissen für das Weißbierbrauen. Es scheint möglich, dass die Brauerei Söldenau einen Teil der Nachfrage nach Weißbier im Gebiet südlich der Donau befriedigte.

Der Ausstoß der beiden Brauereien wuchs derart, dass diese das benachbarte Rottal mit Bier belieferten. Um diesen Vorgang einzudämmen, wurde von Kurfürst Maximilian I. von Bayern das Brauhaus Kößlarn als Konkurrenz gegründet.

Die wirtschaftliche Bedeutung des Braubetriebes für die gräfliche Familie zeigt ferner der Ausbau 1798/99. Für 30.000 Gulden wurde der Schlossbau zu Söldenau in ein großes Brauereigebäude umgestaltet. Das alte Brauhaus im äußeren Burghof verlor dabei an Bedeutung. Von 1799 an blieb das Schlossgebäude für fast 200 Jahre ein Brauereibetrieb.

Kino-Reklame-Dia der ehemaligen Brauerei Söldenau aus dem Jahr 1952 (in Privatbesitz); Foto: Doris Wild-Weitlaner

Fördermitgliedschaft.

Werden Sie gemeinnütziges Fördermitglied und unterstützen Sie mit Ihrem Beitrag den Wiederaufbau von Teilen der Schlossanlage und Schaffung neuer Infrastrukturen für öffentliche Veranstaltungen.

Ihr Mitgliedsbeitrag oder Ihre Spende wird zu einem weiteren Baustein, der die historische Anlage in die Zukunft bringt. Ihr Beitrag dient besonders Förderungen für Maßnahmen des Denkmalschutzes und soll langfristig die einstige historische Bedeutung des Schlosses Söldenau einer breiten Öffentlichkeit bewusst machen. Nur so kann das Schloss wieder ein Treffpunkt und Mittelpunkt für die Bevölkerung und für Vereine werden.

Unterstützen Sie uns bitte bei dieser Aufgabe!

Baustein-Konzept.

Unsere Förderbausteine werden im Augenblick definiert. Fest steht, dass die Nordseite des Schlosses den künftigen Eingangsbereich der Anlage mit entsprechenden Parkmöglichkeiten bilden soll.

Aktuelles.

Mit der Eintragung in das Vereinsregister konnten die nächsten Schritte in die Wege geleitet werden. Seitens des Finanzamts Passau wurde am 03.04.2018 bestätigt, dass die Satzung des Förder- und Kulturvereins Schloss Söldenau e.V. die Voraussetzungen gem. §§ 51, 59, 60 und 61 AO erfüllt. Somit können nun folgende gemeinnützige Zwecke steuerbegünstigt gefördert werden:

  • Kunst und Kultur (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 AO)
  • Denkmalschutz und -pflege (§ 52 Abs. 2 Satz 1 Nr. 5 AO)

Der Förder- und Kulturverein Schloss Söldenau ist nicht mehr länger ein Vorverein! Anfang Januar 2018 wurde vom Vorsitzenden ein Nachtrag zur Satzung an das Registergericht Passau übermittelt. Dieses bestätigte im Schreiben vom 02.03.2018, dass der Verein nun offiziell im Vereinsregister eingetragen ist (VRN: 200793) und ihm somit der Zusatz „e. V.“ zusteht.

Am 17.11.2017 fand die Gründungsversammlung des Förder- und Kulturverein Schloss Söldenau (e.V.) in München statt. Anwesend waren sieben Gründungsmitglieder. Die vier Vorstandsmitglieder wurden einstimmig bei je einer Enthaltung (des jeweiligen Vorgeschlagenen) gewählt:

  • Zum Vorsitzenden: Stefan Wild
  • Zum stellvertretenden Vorsitzenden: Tobias Kurzmaier
  • Zur Schriftführerin: Doris Weitlaner
  • Zur Schatzmeisterin: Dr. Nadine Kasbeitzer
Der Verein stellt sich künftig der Aufgabe, die Erhaltung und Renovierung des Schlosses Söldenau und seiner Anlagen zu unterstützen. Ferner soll die kulturelle Bedeutung des Schlosses gemehrt und der Öffentlichkeit die historische Gesamtanlage nähergebracht werden.

Mitglieder der Gründungsversammlung; Foto: Hans-Georg Augustinowski

Geschichte des Schlosses.

Beschreiten Sie eine Reise durch unterschiedliche Epochen und Herrschaftshäuser: die Entwicklung von Schloss Söldenau vom 13. Jahrhundert bis heute im Zeitraffer.

Gegründet wurde Söldenau unter dem Namen Chambe (Kamm). Gründer waren die Herren von Kamm-Mühlham, die aufgrund ihrer Verdienste von König Rudolf I. im Jahre 1280 in den Rang eines Grafen erhoben wurden.

Die Kamm-Mühlhamer kamen um 1077/78 während des Investiturstreites im Gefolge des (Diepoldinger-)Rapotonen Ulrich dem Vielreichen in den Passauer Raum. Im Wolfachtal ließen sie sich zeitgleich mit den benachbarten Grafen von Ortenburg um 1123/24 nieder. Möglich machte dies wohl die enge verwandtschaftliche Verbindung zwischen den Rapotonen und den Ortenburgern. Die Kamm-Mühlhammer errichteten die Burg direkt an einem der bedeutendsten Handelswege, dem Donauweg, der unmittelbar an der Anlage vorbeilief und diesen damit kontrollierte. Fortan erfüllte die Burg Kamm gemeinsam mit der Burg Hals bei Passau die Funktion einer Stammburg, wobei sich das Geschlecht ebenso nach ihren Sitzen Mühlham (bei Osterhofen), Bleichenberg und Rotenberg (beide bei Bad Birnbach) und Uttendorf bezeichnete. Bis etwa 1222 war die Burg Kamm im Besitz des Geschlechtes. Jedoch verlagerte sich bereits im 12. Jahrhundert das Interesse des Geschlechtes immer mehr in Richtung der Burg Hals.

Um 1222 verstarb Walchun II. von Kamm, mit ihm starb eine Linie des Geschlechtes aus. Trotz der daraus entstandenen Wirren mit dem Hochstift Passau um das Erbe, gelang es den Kamm-Halsern sich dennoch den Besitz zu sichern. Allerdings benannten sie sich seither nicht mehr nach dieser Burganlage. Stattdessen vergaben sie die Burg nun als Lehen an einen ortsansässigen Adel, die Tuschl.

Quellen (Auszug):
Richard Loibl, Zwischen Edelfreiheit und Grafenstand: Die Herren von Kamm-Hals. In: Hochmittelalterliche Adelsfamilien in Altbayern, Franken und Schwaben, München 2005, S. 379–408.
Michael Hintermayer-Wellenberg, Die Anfänge der Vögte von Kamm, in: Passauer Jahrbuch 48, Passau 2006, S. 29–36.
Stefan Wild, Die Edelfreien von Chambe und die Burg Kamm, in: Ortenburg. Reichsgrafschaft und 450 Jahre Reformation. 1563 – 2013. Passau 2013, S. 450–454.
Stefan Wild, Die Tuschl als Lehennehmer der Grafen von Ortenburg, in: Vilshofener Jahrbuch 25, Vilshofen 2017, S. 101–108.

Wappen der Kamm-Halser

Das Geschlecht der Tuschl erscheint um die Mitte des 13. Jahrhunderts in den Urkunden. Sie waren Lehennehmer der Herren von Hals. Durch die Ehe des Grafen Rapoto IV. von Ortenburg mit Kunigunde von Bruckberg, Enkelin des Grafen von Hals, kam der Besitz im Wolfachtal zwischen Vilshofen bis Ortenburg samt der Burg Kamm an die Ortenburger. Weiterhin verblieben die Tuschl aber deren Leheninhaber. Im 14. Jahrhundert kamen die Tuschl, allen voran Schweiker I., durch ihre Beziehungen zu den Wittelsbachern zu großem Reichtum. Schweiker I. war Gefolgsmann Herzog Heinrichs XIV. von Niederbayern, dem Parteigänger der Luxemburger und damit Gegner Kaiser Ludwigs IV. Nach dem Tod Heinrichs wechselte Schweiker in das Gefolge Kaiser Ludwigs IV. von Bayern. Beiden diente Schweiker als Viztum an der Rott. Zugleich unterstützte er sie finanziell als bedeutender Kreditgeber. Auf diesem Weg erwarb Schweiker I. umfangreichen Pfandbesitz, unter anderem die Mautstellen in Vilshofen und Pleinting, die Burg Hilgartsberg sowie die Burg Reichenberg über Pfarrkirchen mitsamt allen Rechten.

Bereits zu Beginn seiner Karriere erweiterte Schweiker I. die ihm zu Lehen verliehene Burg und benannte diese nun als Söldenau, was übersetzt aus dem alt- und mittelhochdeutschen Glücksau bedeutet. Fortan benannte sich die gesamte Familie nach dieser Burg.

Schweiker I. gründete 1343 gemeinsam mit seinem Bruder Otto das Spital zu Vilshofen. Diese Einrichtung hat noch bis heute Bestand im Seniorenheim der Stadt Vilshofen.

Mithilfe des Reichtums ihres Vaters gelang es seinen Söhnen die Burgen Dießenstein und Saldenburg im Bayerischen Wald zu errichten. Wie schon Söldenau bewachten beide wichtige Handelswege. Beide Festen lagen an einem Seitenweg des von Passau kommenden Goldenen Steigs in Richtung Böhmen.

Der berühmteste Sohn Schweikers I. ist Heinrich Tuschl. Heinrich ist wie sein Vater für seinen Reichtum bekannt. Kurz vor seinem Tod errichtete Heinrich, gleich seinem Vater, das Kollegiatstift zu Vilshofen und bedachte es mit reicher Ausstattung. Eine besondere Bedeutung hat sein umfangreiches Testament mit allein 4000 Wörtern. Es ragt nicht nur in seinem äußeren Umfang heraus, sondern erhellt mit seinen zahlreichen Legaten an diverse Adelige zugleich die Landes- und Kulturgeschichte des 14. Jahrhunderts. Ein besonderes Zeichen des Vermögens und Einflusses des Geschlechtes zu Heinrichs Zeit ist, dass ihnen sogar das Haus der Dompröpste auf dem Freisinger Domberg gehörte.

Heinrich Tuschl ist zudem eine der bekanntesten Sagengestalten Ostbayerns, der berühmte ‚Ritter Allein‘. Von dieser Sage gibt es etliche Fassungen, die im Kern stets auf den unglücklichen Ritter basieren, der von seiner untreuen Ehefrau verlassen wird.

Die reichen Stiftungen Heinrich Tuschls waren aber zugleich die Ursache für den Niedergang der Familie. Die Tuschl starben erst Anfang des 15. Jahrhunderts aus, dennoch verloren sie Söldenau mit dem Tod Heinrichs. Obwohl Heinrich einen Sohn hatte, fiel Söldenau an Protzk von Wolfenberg sowie Wilhelm und Stefan die Mautner zu Katzenberg. Diese veräußerten am 21. Dezember 1378 Söldenau sowie die Burgen Bergham und Oberpöring für 1200 Pfund Regensburger Pfennige an die bayerischen Herzöge. Diese verblieben nicht lange im Besitz Söldenaus. 1389 veräußerten sie die Burgen Söldenau, Saldenburg und Rainding für 30.200 Gulden an Ulrich den Ecker. Bis ins Jahr 1413 verblieb Söldenau in den Händen der Ecker. In jenem Jahre veräußerten Weinmar und Albrecht Ecker, die Enkel Ulrichs, die Burg an Georg I. Aichberger zu Moos.

Quellen (Auszug):
Karl Wild, Das Testament des Heinrich Tuschl von Söldenau, in: Ostbairische Grenzmarken 3, Passau 1959, S. 39–79.
Karl Wild, Werden und Wandel der Tuschlsage, in: Ostbairische Grenzmarken 4, Passau 1960, S. 170–182.
Karl Wild, Schloß Söldenau. 400 Jahre Schloßbrauerei Söldenau, Vilshofen 1977.
Stefan Wild, Die Tuschl als Lehennehmer der Grafen von Ortenburg, in: Vilshofener Jahrbuch 25, Vilshofen 2017, S. 101–108.

Wappen Schweikers I. Tuschl Wappen Heinrich Tuschls

Nach den Eckern kam Söldenau an die einflussreiche Adelsfamilie der Aichberger. Georg I. Aichberger zu Moos war zu jener Zeit bereits seit vielen Jahren als herzoglicher Pfleger tätig, seit 1408 war er zudem Hofmarschall des Hochstiftes Passau. Georg erwarb am 20. Januar 1413 für eine unbekannte Summe die Burganlage. Fortan benannte sich die Familie stets als Aichberger zu Moos und Söldenau. Dies allein zeigt die Bedeutung des Schlosses für die Adelsfamilie.

Einige Jahre nach dem Tode Georgs I. führten seine vier Söhne 1435 eine Erbteilung durch, wodurch die Brüder Georg II. und Lienhard gemeinsam Söldenau mit anderen Hofmarken erhielten. Seither war Söldenau stets Sitz einer Linie des Hauses. Im Folgejahr ist erstmals von Lehen die Rede, die von Söldenau abhängig sind. Diese Lehen sollen stets vom Ältesten des Geschlechtes verwaltet werden, wobei deren Nutznießung allen Familienmitgliedern zustand. Georg II. gelang es 1435, wie bereits seinem Vater, für sich das Amt des Hofmarschalls von Passau zu sichern. Unter den beiden Brüdern erfahren wir 1442 erstmals indirekt von Baumaßnahmen an der Burganlage. Damals setzte Bischof Leonhard von Passau die Brüder in die Rechte der Schlosskapelle St. Georg ein. Ob nur die Kapelle umgestaltet wurde oder größere Baumaßnahmen die Ursache für diese Handlung waren, kann nicht mehr nachgewiesen werden.

Nachdem es Lienhard durch Erbfälle inzwischen gelungen war den alleinigen Besitz über Söldenau zu erlangen, übergab er schließlich aufgrund seiner hohen Schulden 1476 seine Besitzungen um Söldenau an seine Neffen Georg III., Wilhelm II. und Johann, die Söhne seines Bruders Parzival.

Besondere Bedeutung erlangte Wilhelm II., der bei der berühmten Landshuter Hochzeit beauftragt war, mit 100 Reitern die Braut von Moosburg nach Landshut zu begleiten. Wilhelm II. war ebenso in Diensten König Maximilians I. Im Jahre 1485 war Wilhelm II. dessen Befehlshaber der Verteidiger der Stadt Wien während der Belagerung durch die Ungarn. 1510 wurde Wilhelm bischöflich-passauischer Pfleger des Oberhauses. Den Brüdern Wilhelm II. und Johann gelang es, das Erbmarschallamt des Hochstiftes Regensburg zu erlangen.

1485 erwarben Wilhelm II. und Johann für 10.000 Gulden die Grafschaft Hals von den Landgrafen von Leuchtenberg. Da sie aber nur die Grafschaft besaßen und nicht den Rang eines Grafen, bezeichneten sie sich lediglich als Herren von Hals.

Johann von Aichberg war gleichfalls in herzoglich-bayerischen Diensten. Johann war unter anderem Pfleger zu Schärding, Mattsee und Natternberg. Zwischen 1489 und 1492 verhandelte Johann auf herzoglicher Seite mehrfach mit dem Löwlerbund, einem Zusammenschluss Adeliger aus dem Bayerischen Wald, der sich gegen Herzog Albrecht IV. erhoben hatten. 1496 wird Johann als Testamentsvollstrecker Herzog Georgs des Reichen bestimmt. Nach dem Tod des Herzogs wurde Johann zunächst im Dezember 1503 in den Regentschaftsrat Niederbayerns gewählt. Mit dem Ausbruch des Landshuter Erbfolgekrieges verschanzte sich Johann mit 100 Gefolgsleuten im April 1504 im Landshuter Dominikanerkloster. Jedoch musste er vor den 1000 Männern, die die Herzogswitwe aufgebracht hatte, letztendlich fliehen. Im Sommer des Jahres wurden seine Besitzungen geplündert. Der Schaden soll bei 32.000 Gulden gelegen haben. In wie weit Söldenau hiervon betroffen war, ist unbekannt. Da aber auch das benachbarte Schloss Ortenburg und der Markt geplündert wurde, ist mit einem ähnlichen Schicksal Söldenaus zu rechnen.

Johann Aichberger zu Hals, Moos und Söldenau war der letzte seines Geschlechtes. Aus seinen drei Ehen stammen drei Töchter. Nach seinem Tod 1511 entbrannte ein Streit um das umfangreiche Erbe. Während die Laiminger rasch ausbezahlt wurden, stritten Johann von Degenberg und Graf Ulrich II. von Ortenburg um das restliche Erbe. 1515 einigten sich die beiden Parteien schließlich auf eine Teilung. Die Degenberger erhielten die Grafschaft Hals, die Ortenburger hingegen Schloss und Herrschaft Söldenau sowie einige weitere Hofmarken. Allerdings erbten beide Parteien auch die umfangreichen Schulden der Aichberger. Die Degenberger waren bereits 1517 gezwungen, die Grafschaft Hals an die bayerischen Herzöge zu veräußern. Gleiches galt für die Ortenburger, die fast das gesamte Erbe um Moos veräußern mussten. Lediglich eine Ausnahme konnten sie sich sichern: Schloss und Herrschaft Söldenau.

Die Aichberger gerieten mehrfach in den Konflikt mit den benachbarten Grafen zu Ortenburg.

Lienhard Aichberger erschlug 1435 im Markt Ortenburg einen Knecht des Grafen Alram II. Lienhard wurde zur Sühne verurteilt, musste unter anderem eine Wallfahrt nach Rom und Aachen durchführen und Graf Alram einen Monat mit 50 Lanzenträgern dienen, soweit dies notwendig werden würde.

Wohl schon unter Georg II. und Lienhard versuchten die Aichberger, die besonderen Rechte der Herrschaft Söldenau gänzlich für sich zu sichern. Dabei stritt die Familie gerichtlich gegen die Ortenburger Grafen um die Hochgerichtsbarkeit über diverse Güter innerhalb der Herrschaft. Erst nach Jahrzehnten wurde dieser Streit im Jahre 1500 beigelegt. Die Aichberger erhielten die Hofmarksobrigkeit mitsamt allen Abgaben zugesprochen, die Grafen behielten aber die Hochgerichtsbarkeit. Diese Einigung vom 24. April 1500 wirft generell Fragen zur Geschichte Söldenaus auf. Stets wird Söldenau als Herrschaft in Bayern bezeichnet, laut diesem Vertrag wäre Söldenau aber eine Herrschaft innerhalb der reichsunmittelbaren Grafschaft Ortenburg gewesen! Den Ortenburgern sollte es aber nicht gelingen, diese Rechte auch gegenüber dem bayerischen Herzog durchzusetzen.

Quellen (Auszug):
Franz Seraph Scharrer, Aeltere Geschichte des Schlosses Moos, in: Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern 25, Landshut 1988, S. 183–217.
Franz Seraph Scharrer, Aeltere Geschichte des Schlosses Moos, in: Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern 26, Landshut 1989, S. 177–212.
Stefan Wild, Die Tuschl als Lehennehmer der Grafen von Ortenburg, in: Vilshofener Jahrbuch 25, Vilshofen 2017, S. 101–108.

Wappen der Aichberger Georg II. und Lienhard Aichberger (Chorfenster der Wallfahrtskirche Grongörgen); Foto: Doris Wild-Weitlaner

Mit dem Erwerb Söldenaus gelang den Grafen zu Ortenburg wieder ein Aufstieg im bayerischen Adel, bald zählten sie wieder zu den reichsten Familien in Ostbayern. Durch den Erwerb Söldenaus durch Ulrich II. von Ortenburg wurde das Schloss Sitz der älteren Linie des Hauses Ortenburg. Graf Ulrich gelang es zudem, die Saldenburg in seinen Besitz zu bringen, sodass die beiden einstigen Burgen der Tuschl wieder in einer Hand vereint wurden.

Die Kinder Ulrichs II. unternahmen einen Schritt, der weitreichende Folgen für Söldenau haben sollte. Sie schlossen 1524/25 gezielt Ehen mit dem Südtiroler Hochadel. So heiratete Graf Alexander 1525 Freiin Regina Bianca von Wolkenstein, eine direkte Nachfahrin des berühmten Dichters und Komponisten Oswald von Wolkenstein. Die Ortenburger folgten dabei einem Trend im bayerischen Adel, auch die Augsburger Kaufmannsfamilien Fugger und Welser nahmen Beziehungen nach Tirol auf. Vielmehr ermöglichten diese Eheschließungen eine Generation später die beiden Ehen von Ortenburger Grafen mit Töchtern des Hauses Fugger.

Seit den Ehen ab 1524 war es in der Erziehung junger Grafen Pflicht, in Italien zu studieren und die bedeutendsten Städte Norditaliens und berühmte Schlossbauten zu besichtigen. Dies hatte rasch Auswirkungen auf das Schloss Söldenau. Vermutlich schon Graf Alexander von Ortenburg, spätestens aber seine beiden Söhne Johann III. und Ulrich III., ließen die Burg im Stile der Renaissance umgestalten. Söldenau ist höchstwahrscheinlich noch vor den anderen Ortenburger Schlössern (Alt-Ortenburg, Neu-Ortenburg, Mattighofen) im Stil der Renaissance neuerrichtet oder umgebaut worden. Dabei wurde auch die 1546 erstmals erwähnte Brauerei erbaut.

Während Ulrich auf Söldenau verblieb, zog es seinen Bruder Johann III. nach Südtirol, wo er kaiserlicher Hauptmann auf dem Nonsberg und später fürstbischöflich-brixner Hauptmann auf Säben oberhalb der Stadt Klausen wurde.

Aus der Zeit Ulrichs III. stammen die ältesten Ansichten des Schlosses, ein Gemälde des Grafen mit einer Schlossansicht im Hintergrund sowie eine Darstellung auf Bayerns ältester maßstabsgetreuer Karte, die die Gegend zwischen Vilshofen und dem Steinkart zeigt. Darauf ist Söldenau als eine Vierflügelanlage mit vier Ecktürmen zu sehen, die von einer schützenden Ringmauer umgeben ist. Außerhalb dieser Anlage befand sich östlich der in einer Beschreibung von 1572 genannte Schießgarten sowie südlich ein weiterer Baumgarten, ein besonderes Element in Renaissancegärten.

Im berühmten Ortenburger Reformationskonflikt zwischen den Grafen und dem Herzogtum Bayern spielte auch Söldenau eine große Rolle. Während bayerische Patrouillen durch die Grafschaft streiften, um die evangelischen Priester zu verhaften, wurden diese durch Graf Ulrich III. auf bayerischen Boden in seinem Schloss Söldenau versteckt.

Generell gab es unter Ulrich in Söldenau eine Besonderheit: Die letzten Gräfinnen des Hauses der Fraunberger, die Grafen von Haag (in Oberbayern) waren, wurden gemeinsam von Ulrich III., seiner Frau Katharina von Degenberg und seinem Vetter Karl I. und dessen Frau Maximiliana von Haag auf dem Schloss erzogen. Die Tochter Graf Karls, Anna Maria, heiratete zudem in das Haus Liechtenstein ein. Bis heute stammen sämtliche Familienmitglieder der fürstlich-liechtensteinschen Hauses von dieser ab.

Nach dem Tod Ulrichs III. fiel das Schloss an seinen Neffen Heinrich VII., Sohn Graf Johanns. Diesem wurde das Schloss in einer Erbteilung letztendlich als Residenz zugesprochen. Heinrich war in pfälzischen Diensten als Pfleger in Waldeck. Dort wurde auch sein Sohn Friedrich Casimir geboren. Dieser ist bis heute berühmt für seine 40-teilige Aquarellserie, die Ortschaften in Niederbayern darstellen. Diese Ansichten wurden bereits mehrfach auf Bayerischen Landesausstellungen gezeigt.

Graf Heinrich VII. verstarb aber bereits 1602, weshalb die Mutter für die Kinder sorgen musste. Um für die hohen Ausbildungskosten aufkommen zu können, verpfändete sie nach und nach den Besitz der Herrschaft Söldenau. Als der älteste Sohn Friedrich Casimir im Jahre 1616 endlich volljährig war, wurde er in das Erbe seines Vaters und seines Adoptivvaters Graf Joachim eingesetzt. Damit gelangte er in den Besitz des benachbarten Schlosses (Alt-)Ortenburg. Der junge Graf zog daraufhin in das Residenzschloss der Grafschaft. Dies war ein großer Bedeutungsverlust für Söldenau, da die Grafen das Schloss fortan nicht mehr bewohnten. Es wurden nur mehr gräfliche Pfleger als Verwalter der Herrschaft eingesetzt.

Aufgrund des Dreißigjährigen Krieges und seines aufwändigen Lebensstils verpfändete Friedrich Casimir nach und nach nahezu seinen gesamten Besitz. Seinen Vettern Georg Reinhard und Christian gelang es erst zwischen 1660 und 1676, den Besitz, darunter auch Söldenau, wieder auszulösen. In weiterer Folge lassen sich nur mehr wenige bauliche Änderungen feststellen. Anfang des 18. Jahrhunderts gab es Investitionen in das bereits 1546 erwähnte Brauhaus im äußeren Schlosshof. So wurde ein Keller für Märzenbier errichtet. 1764 war es zu einem Brand in der Brauerei gekommen, dennoch konnte der Braubetrieb bald wieder aufgenommen werden. Söldenau wurde Mitte des Jahrhunderts in bayerischen Verzeichnissen als „braunes Brauhaus“ geführt, es liegen aber Abrechnungen vor, die belegen, dass zu jener Zeit auch Weißbier gebraut wurde. Somit wurde, wie schon im 16. Jahrhundert, das bayerische Weißbiermonopol durch die reichsgräflichen Rechte der Familie gezielt umgangen. Der Braubetrieb in Söldenau gewann für die Grafen eine immer größere Bedeutung. Dies führte letztendlich 1798/99 zum Umbau des Schlosses für 30.000 Gulden in eine große Brauerei. Dabei wurde die Anlage ihres inneren Glanzes gänzlich beraubt.

Als die Ortenburger Grafen 1805 die Grafschaft Ortenburg und ihre Besitzungen in Bayern an das Kurfürstentum tauschten und nach Oberfranken zogen, fiel auch Söldenau an den bayerischen Staat. 1806 veräußerte Bayern die Schlossbrauerei für 30.100 Gulden an Franz Höng. 1845 erwarb die Familie Huber aus Dorfbach Schloss Söldenau für 53.300 Gulden. Bis 1997 blieb Söldenau in deren Besitz, der Braubetrieb wurde bereits Mitte der 1990er eingestellt. 2002 und 2011 kam es nochmals zu Besitzerwechseln. Seither befindet sich Söldenau in Privatbesitz und diverse Instandsetzungsmaßnahmen haben bereits stattgefunden.

Quellen (Auswahl):
Stefan Wild, Schloss Söldenau, in: Ortenburg. Reichsgrafschaft und 450 Jahre Reformation. 1563 – 2013. Passau 2013, S. 442–449.
Stefan Wild, Ortenburg und Tirol, verschwägert – verfeindet – vertäfelt, Vortrag vom 25. September 2015, Ortenburg 2015.

Wappen der Ortenburger

Stimmen.

Zweite Vorführung von 'Die Schöne und das Biest' des Musicalvereins Jägerwirth vom 08.07.2017; Foto: Doris Wild-Weitlaner

„Das Schloss Söldenau ist erwacht
Künftig mehr Kultur- und Bildungsveranstaltungen – Musical am Wochenende mit 1200 Besuchern“
Martin Maier, Passauer Neue Presse, Ausgabe vom 11.07.2017

Kontakt.

Anschrift

Förder- und Kulturverein Schloss Söldenau e.V.
c/o Passauer Straße 24
94496 Ortenburg
infofoerderverein.schloss-soeldenau.com

Bankverbindung

Raiffeisenbank Ortenburg-Kirchberg v.W. eG
IBAN: DE36 7406 1670 0003 2425 95
BIC: GENODEF1ORT

Spenden

Spenden an gemeinnützige Vereine sind als Sonderausgaben von der Steuer absetzbar! Grundsätzlich können bis zu 200 Euro ohne amtliche Spendenquittung (Zuwendungsbestätigung) mit dem Einzahlungsbeleg der Überweisung beim Finanzamt eingereicht werden. Dennoch stellt der Verein jedem Spendengeber eine entsprechende Bescheinigung aus.

Lage von Schloss Söldenau; Bild: Doris Wild-Weitlaner

Vorstand

Stefan Wild

Vorsitzender

Tobias Kurzmaier

Stellvertretender Vorsitzender

Dr. Nadine Kasbeitzer

Schatzmeisterin

Doris Wild-Weitlaner

Schriftführerin

Impressum.

Angaben gemäß § 5 TMG

Förder- und Kulturverein Schloss Söldenau e.V.
c/o Passauer Straße 24
94496 Ortenburg

Vertreten durch:
Stefan Wild, Ortenburg
Tobias Kurzmaier, München

Kontakt:
T: 08542 7839
E: infofoerderverein.schloss-soeldenau.com

Registereintrag:
Eintragung im Registergericht: Passau
Registernummer: 200793

Verantwortlich für den Inhalt nach § 55 Abs. 2 RStV:
Doris Wild-Weitlaner, Ortenburg

Haftung für Inhalte

Die Inhalte unserer Seiten wurden mit größter Sorgfalt erstellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Rechtswidrige Inhalte waren zum Zeitpunkt der Verlinkung nicht erkennbar. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Seiten ist jedoch ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Links umgehend entfernen.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers. Downloads und Kopien dieser Seite sind nur für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch gestattet. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen.

Datenschutz

Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder E-Mail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben.
Wir weisen darauf hin, dass die Datenübertragung im Internet (z.B. bei der Kommunikation per E-Mail) Sicherheitslücken aufweisen kann. Ein lückenloser Schutz der Daten vor dem Zugriff durch Dritte ist nicht möglich.
Der Nutzung von im Rahmen der Impressumspflicht veröffentlichten Kontaktdaten durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderter Werbung und Informationsmaterialien wird hiermit ausdrücklich widersprochen. Die Betreiber der Seiten behalten sich ausdrücklich rechtliche Schritte im Falle der unverlangten Zusendung von Werbeinformationen, etwa durch Spam-Mails, vor.

Impressum vom impressum-generator.de der Rechtsanwältin Franziska Hasselbach, Bonn

x

Powered by w3.css